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Mit einem geraden Brenner ist ein Erfolg nur dann möglich, wenn das richtige Kontaktrohr eingesetzt
wird. Hier sagen wir Ihnen, wie einfach es ist, einen Misserfolg von vornherein zu vermeiden. Die Vorteile der Fass- spule liegen klar auf der Hand. Der Draht wird drall frei abgespult und kommt somit gerade und verwindungsfrei heraus. Doch der Erfolg beim Schweißen bleibt oft aus. Wir haben Ursachenforschung betrieben und festgestellt, der Fehler lag am falschen Kontaktrohr im Maschinen- oder Roboterbrenner. Bei einer normalen Düse (ohne Zwangskontaktierung) erhält normaler, also gebogener Draht von Rollenspulen, seinen Schweißstrom an drei Stellen, nämlich am Ein- und Auslauf der Kontaktdüse und an der höchsten Stelle seiner Biegung etwa in der Mitte des Kontaktrohres. Nehmen Sie nun einen geraden Draht, anstatt des bisher Gebogenen, dann fallen die bisherigen "Reibungspunkte", über die eine Übertragung des Schweißstromes erfolgte, einfach weg! Der Draht, der immer wenige Zehntel Millimeter dünner ist als der Kontaktkanal fällt sprichwörtlich durch das Kontaktrohr. Ein Übergang des Schweißstromes auf den Draht kann jetzt nur zufällig erfolgen.
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Das Ergebnis ist bekannt: ungleichmäßige, ungenaue und verspritzte Schweißnähte, wie im Bild unten links. Wie aber erreicht man eine Schweißnaht höchster Qualität, wie im Bild unten rechts? Auch in der Schweißtechnik gilt: Die richtige Auswahl des Werkzeugs bestimmt die Qualität des Produkts. Folglich muß das Kontaktrohr bei Nutzung von geradem Draht über eine Zwangskontaktierung verfügen. Die Zwangskontaktierung führt den Draht und gewährleistet einen unterbrechungsfreien Stromübergang. Nur so erreichen Sie eine feinschuppige, spritzerfreie und konturengetreue Schweißnaht.
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